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Sicherheit Bio Alkoholkamine (Ethanolkamine) sind nicht als Raumheizung zu verstehen.
Eine Heizung hat man in der Regel in der Wohnung. Bio Kamine spenden jedoch eine angenehme Wärme welche zu 100% in dem Aufstellungsraum verbleibt. Die durch den Bio Alkohol bei der Verbrennung freiwerdende Wärme unterstützt die Raumtemperatur. Reicht die entstehende Wärme aus, so wird der Raumtermostat der standard Raumheizung nicht einschalten. S i c h e r h e i t Die Bio Kamine sollen nicht der Witterung ausgesetzt werden, sie sollen vorzugsweise im Innenraum betrieben werde. Nicht an Standorten aufstellen an denen starker Zugluft, Lüfter, Gebläse u.ä. vorhanden sind oder auftreten Können. Nicht an Stellen platzieren, wo Explosionsatmosphären wie Lackierdämpfe. Industriestäube usw. auftreten Können. Im direkten Kontakt und im Umkreis von 100 cm dürfen sich keine leicht brennbaren Gegenstände (Gardiene, Fenstervorhänge etc.) befinden. ______________________________________ BUNDESVERBAND DES SCHORNSTEINFEGERHANDWERKS - Zentrlinnungsverband (ZIV) - 2.3.3.2-01 Änd. 1 Geräte zur Methanol- und Ethanloverfeuerung ohne Abgasführung (Offene Rethanol- / Methanol-Kamine) In letzter Zeit werden verstärkt offen Ethanol-/Methanol-Kamine angeboten, die nach Aussagen des Anbieters keinen Schonstein benötigen, da keien Abgase beim Betrieb der Feuerungen entstehen. Auf eine entsprechende Anfrage teilt uns das DIBt abweichend von früheren Aussagen (siehe Rundschreiben 1/2002 vom 2002-03-27) nunmehr mit, dass es sich bei diesen Bauprodukten nicht um Feuerstätten gemäß § 2 (8) MOB handelt und diese Geräte nur als dekorative Feuerstätten verwendet werden düfen, wenn nachfolgende Anforderungen eingehalten werden: 1. Die verfeuerte Brennstoffmenge darf den Wert von 0,5 l/H nicht übersteigen. 2. Die Kohlendioxydkonzentration im Aufstellungsraum darf 5000 ppm nicht übersteigen. Unter Berücksichtigung der Abgasmenge, Abgaszusammensetzung und Lüftungsverhältnise im Aufstellungsraum kann das durch die Festlegung einer Mindestgröße des Aufstellungraus sichergestellt werden. 3. Der Hersteller muss in der Bedienungsanleitung darauf hinweisen, das das Grät nicht zur Raumheizung eingesetzt werden darf. Die Anlage dieses Rundschreibens ersetzt die Anlage 2.3.3.1-01 (Offene Ethanol- /Methanol-Kamine) des Rundschreibens 1/2002 vom 2002-03-27. Erstellt am: 2002-10-22 // Reg.-Nr. 2.3.22 _________________________________________ Abluftanalyse der LAG Nürnberg Um die Verbrennungsgase des Brennstoff Ethanol (hergestellt aus reinem, fein filtriertem Ethylalkohol) zu dokumentieren, wurde die Abteilung "Immisions- und Arbeitsschutz" der Landesgewerbeanstalt Nürnberg (LGA) beauftragt, eine Analyse der Abluft durchzuführen. Hier die allgemeinverständliche Zusammenfasung. Die Schadstoffkonzentrationen liegen unter den Richtwerten nach Pettenkofer bzw. nach TALuft und BGA. Auf eine evtl. gelegentliches Belüften des Raumes z.B. durch ein gekipptes Fenster sollte hingewiesen werden. Jedes offene Feuer verbraucht Sauerstoff und erzeugt CO². Um sich die Menge der Schadstoffe vorstellen zu können, zeigen wir Vergleichswerte anderer Feuerstellen wie z.B. einer Kerze, bei der folgende Abgase entstehen: Eine normale Kerze mit ca. 60g., die ca. 8 Stunden brennt, lässt 165g CO² und 67,56g H²O entstehen. Das ergibt 20,625g CO²/Std. und Kerze. Vergleich: 2 mittelgroße Kerzen oder 4 kleinere Kerzen (Advendkranz) erzeugen mehr CO² und CO als die Verbrennung von des Brennstoffes Ethanol. |